
ECPAT Deutschland ist Teil des Projekts Don't look away - be aware & report the sexual exploitation of children in travel and tourism!
Insgesamt 22 Länder werden im Rahmen des dreijährigen Projektes, das von EuropeAid gefördert wird, im Themenbereich Kinderschutz im Tourismus kooperieren. Ein wichtiger Schritt ist die "Kultur des Wegschauens" zu durchbrechen und Reisenden die Möglichkeit zu geben Verdachtsfälle zu melden. Das Projekt "Don't look away!" legt aus diesem Grund einen Fokus auf die Einführung/Verbesserung von Meldesystemen.
In Deutschland können Meldungen über Verdachtsfälle von sexueller Ausbeutung von Kindern durch Deutsche im Ausland an folgende Email Adresse: stopp-missbrauch@bka.de an das BKA weitergegeben werden. Des Weiteren steht ein Kontaktformular auf der Homepage des BKAs zur Verfügung

Das zweijährige EU Projekt "Make IT Safe" wird gemeinsam mit vier anderen Ländern (Belgien, Großbritannien, Niederlande und Österreich) durchgeführt und hat zum Ziel, Jugendliche in einem sicheren Umgang mit dem Internet zu stärken.
Gemeinsam mit Kooperationspartnern informiert ECPAT Deutschland über "Cyber-Grooming", d.h. die gezielte sexualisierte Ansprache von Kindern und Jugendlichen im Internet oder über das Handy. Jugendliche werden in Präventionsprojekten nach dem Peer-to-Peer Ansatz geschult, damit sie sich und andere vor sexuellen Übergriffen im Internet schützen können.
Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Daphne III-Programms finanziert.
Deutschland ist am 25. April 2013 beim UN Menschenrechtsrat und bezieht Stellung zur Situation von Menschenrechten und Kinderrechten. Im Focus steht auch die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die ebenso von Menschenhandel betroffen sind.
ECPAT Deutschland hat dazu den Delegierten eine Stellungnahme aus Sicht einer Kinderrechtsorganisation vorgelegt.
Die Kinderschutzorganisation ECPAT Deutschland und UNICEF Deutschland und rufen die Bundesregierung dazu auf, die Richtlinie des Europäischen Parlaments gegen Kinder- und Menschenhandel rasch umzusetzen. Am 5. April 2011 hatte die EU die Richtlinie mit dem Ziel verabschiedet, die Bekämpfung des Menschenhandels mit besserem Schutz und mehr Hilfe für die Opfer zu verbinden. Die Regierungen hatten zwei Jahre Zeit, diese Richtlinie in nationales Recht zu übertragen ? doch Deutschland ist seiner Verpflichtung bislang noch nicht nachgekommen.
Fünf neue Unterzeichner des Child Protection Code - The Code Organisation und seine Mitglieder stellen sich der Öffentlichkeit auf der ITB.
ECPAT Deutschland ist auch dieses Jahr auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin vertreten. Der Stand, der zusammen mit The Code betreut wird, ist in der Halle 4.1/ Stand 219 zu finden. Besonders möchten wir auf unsere Veranstaltung: Kinderschutz im Tourismus - Eine Herausforderung für Corporate Social Responsibility am Freitag, 8. März 2013, 11:00 Uhr im Rahmen der 8. Pow-Wow Veranstaltung für Tourismusexperten in Halle 4.1.b auf der ITB 2013 hinweisen.
Die ITB hat im Jahr 2011 den Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus (kurz: Child Protection Code) unterzeichnet und spricht sich damit ganz klar gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern aus.
Der Child Protection Code ist eine Multi-Stakeholder- Initiative, die es zum Ziel hat, die Tourismusindustrie zu unterstützen Maßnahmen zu entwickeln um sexuelle Ausbeutung von Kindern im Zusammenhang mit Reisen und Tourismus zu bekämpfen. Für mehr Informationen zu The Code klicken Sie auf das Banner.

In Kooperation mit dem Verein Mimikri e.V., ein Verein der sich für junge Flüchtlinge einsetzt, hat ECPAT Deutschland, ein weiteres Netzwerktreffen zur Bekämpfung von Menschenhandel mit Minderjährigen am 06./07. Februar in Nürnberg organisiert. Ziel der Netzwerktreffen ist die Sensibilisierung für die Problematik des Menschenhandels mit Minderjährigen zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Der Fokus der Veranstaltungen liegt auf der Situation von unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen und soll vor allem der regionalen Vernetzung und Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren dienen.
Das Netzwerktreffen hat im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stattgefunden und wurde neben dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch das UNHCR (Das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) unterstützt. Teilgenommen haben insgesamt 35 ExpertInnen aus Fachberatungsstellen, Polizei, Jugendämtern, Vormündern, Ausländerbehörden und sozialen Diensten. Das Netzwerktreffen wurde von allen beteiligten Akteuren als sehr nützlich und positiv bewertet und es wurde bereits während der Veranstaltung über eine Fortsetzung dieses Netzwerkes auf regionaler Ebene diskutiert.
Die Internationale Tagung im Rahmen der Kampagne zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung im Tourismus "Nicht wegsehen!" fand am 09. Und 10. Januar 2013 in Berlin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und statt.
Ziel der Kampagne ist durch die Kooperation unterschiedlicher Akteure Meldesysteme zu schaffen und weiter zu entwickeln, über welche Fälle von sexueller Ausbeutung durch reisende Sexualstraftäter gemeldet werden können. Außerdem sollen Reisende durch eine länderübergreifende Aufklärungskampagne für das Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern sensibilisiert werden und als MitstreiterInnen im Kampf dagegen gewonnen werden.
Die Bundesregierung hatte VertreterInnen aus fünf verschiedenen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Luxemburg) sowie einen Vertreter von INTERPOL eingeladen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung standen die Themen Reporting (Wirksamkeit der Meldeadressen), sowie Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung des Spots "Witness-Zeuge".
UNICEF Deutschland und die Kinderschutzorganisation ECPAT rufen gemeinsam zu besserem Schutz und Hilfe für die Opfer von Kinder- und Menschenhandel auf. Nach neuesten Informationen der Vereinten Nationen aus 132 Staaten sind weltweit heute rund 27 Prozent der entdeckten Opfer von Menschenhandel Kinder und Jugendliche - zwei Drittel davon Mädchen. Sie sind brutaler Ausbeutung, systematischem Missbrauch und Gewalt ausgeliefert. In den Jahren 2003 bis 2006 lag der Anteil der Minderjährigen noch bei rund 20 Prozent. Zwar haben viele Regierungen polizeiliche und rechtliche Maßnahmen ergriffen, um gegen diese schweren Verbrechen vorzugehen. Doch immer noch werden viele Opfer von Kinder- und Menschenhandel nicht als solche erkannt oder sind unzureichend geschützt - was die Strafverfolgung der Täter zusätzlich erschwert.
(20. November 2012) ECPAT begrüßt, dass die Bundesrepublik als dritter Staat weltweit heute das dritte Zusatzprotokoll für ein Individualbeschwerde-Verfahren ratifiziert hat. Die Individualbeschwerde ermöglicht es Kindern, deren Rechte verletzt wurden, sich beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen zu beschweren.
Am 2. Oktober 2012 richtet der Deutsche ReiseVerband (DRV) mit ECPAT Deutschland als Kooperationspartner und mit Unterstützung durch Studiosus Reisen, World of TUI, die Touristik der Rewe Group sowie weiteren Partnern aus der deutschen Tourismusbranche einen Workshop zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung im Tourismus in Waikkal, Sri Lanka, aus. Im Rahmen der Schulung sind Hotelvertreter sowie Vertreter von Incoming-Agenturen und Reiseveranstaltern eingeladen, sich mit dem Thema der sexuellen Ausbeutung von Kindern am Urlaubsort auseinanderzusetzen und Erfahrungen auszutauschen. Lokale, staatliche und nicht-staatliche Einrichtungen, Behörden und Polizeivertreter schulen die Teilnehmenden in einem eintägigen Workshop zusammen mit dem erfahrenen, deutschen Trainerteam. Bereits in den vergangenen Jahren wurden gemeinsam mit ECPAT Deutschland erfolgreich Destinationsworkshops in der Dominikanischen Republik, Thailand und Kenia veranstaltet. Die positiven Ergebnisse und Erfahrungen der letzten Jahre gilt es nun auf den diesjährigen Workshop am 2. Oktober 2012 im Club Hotel Dolphin in Waikkal, Sri Lanka, zu übertragen.
Das Bundeskabinett hat am 1.8.2012 beschlossen, das neue Zusatzprotokoll zur Vereinten Nationen (VN)-Kinderrechtskonvention zum Individualbeschwerderecht zu ratifizieren.
Nun geht es darum, möglichst zügig das Zusatzprotokoll zur Lesung dem Bundestag vorzulegen.
Das Dritte Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention regelt das Individualbeschwerderecht von Kindern und gibt ihnen die Möglichkeit, Verletzungen ihrer Rechte, wie sie in der Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind, vor die UN-Kinderkommission in Genf zu bringen. Bei erfolgreicher Klage vor dem Ausschuss erlässt er Handlungsempfehlungen oder in schwerwiegenden Fällen wird ein Untersuchungsprozess durchgeführt.
Damit das Zusatzprotokoll in Kraft treten kann, muss es von mindestens zehn Staaten nicht nur gezeichnet sondern ratifiziert werden. Dies ist bisher noch von keinem Staat geschehen. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass sie zu den ersten zehn Staaten zählen wird, die es ratifizieren werden.
ECPAT hofft auf eine baldige Zustimmung durch den Bundestag und weitere Ratifizierungen, damit dieses für die Kinder wichtige Instrument auch zeitnah in Kraft treten kann.

Am 10. und 11. Juli 2012 fand ein Netzwerk-Workshop zum Thema Menschenhandel mit Minderjährigen in Stuttgart statt. Das war schon der vierte Netzwerk-Workshop in diesem Jahr den ECPAT Deutschland veranstaltete. Diesmal in Zusammenarbeit mit dem Fraueninformationszentrum (FIZ).
32 TeilnehmerInnen aus den Bereichen Justiz, Polizei, Sozialbehörden, Opferschutz, Beratungsstellen sowie Unterbringungsmöglichkeiten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Kinder und Jugendliche wurden zu dem Thema geschult.
Ziel der Veranstaltung ist neben der Informationsvermittlung zum Thema Menschenhandel mit Minderjährigen den Austausch von Professionellen, die mit (potentiellen) Opfern in Kontakt kommen, anzuregen.
In engagierten Diskussionen und Gruppenarbeiten wurde in der 2tägigen Veranstaltung konkret und praxisnah gearbeitet um erfolgreicher zu kooperieren und um Betroffene bestmöglich zu unterstützen.
Für das Jahr 2013 sind weitere Veranstaltungen geplant.
ECPAT International zeigt sich erfreut über die neue EU-Strategie zur Bekämpfung von Menschenhandel, die am 19. Juni 2012 verabschiedet wurde. Diese wird als unterstützendes Instrument zur Umsetzung und Implementierung der EU Richtlinie 2011/36/EU zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer eingesetzt. Die Strategie wird als guten Ansatz gesehn, da einige Punkte speziell zum Kinderschutz aufgenommen wurden. Jedoch fehlen immer noch wichtige Aspekte, besonders die Berücksichtigung von Kinder- und Jugendpartizipation in der Implementierungsphase der EU-Richtlinie.

Am Sonntag, den 20. Mai hatten wir Besuch von philippinischen Jugendlichen unserer Partnerorganisation PREDA. Deren Jugend-Theatergruppe AKBAY tourt mit dem Musical-Drama "Once we had a dream" durch Deutschland.
Die SchauspielerInnen haben beeindruckend intensiv gespielt. Die ZuschauerInnen hatten nach dem Stück Gänsehaut und manchen standen Tränen in den Augen!
Durch diese Sensibilisierung leistet PREDA mit allen Partnerorganisationen einen aktiven Beitrag zum Kinderschutz.
Weitere Informationen zur Arbeit von PREDA finden Sie im Internet: www.preda.org
Organisiert und unterstützt wird die gesamte Theater-Tournee vom Tatort-Verein Köln: www.tatort-verein.org
Dienstag, den 13 März 2012 um 22:15 Uhr, und Donnerstag, den 15 März 2012 um 22:30 auf ZDFinfo, zeigt die ZDF Doku-Reihe 37 Grad den 30-minütigen Film zu Kinderhandel:
"Gekaufte Kinder - Sex für eine Handvoll Reis" von Manfred Karremann.
Die Sendung dokumentiert den Weg eines elf-jährigen Kindes aus Haiti, das von Pädosexuellen nach Deutschland gehandelt wird. Die Täter waren als Entwicklungshelfer getarnt und hatten in Deutschland einen Verein gegründet um Spenden für ein Kinderheim an der haitianischen Grenze zu sammeln, in dem sie kleine Jungs für Pädosexuelle vorbereiteten: ein Phänomen, das täglich an Bedeutung gewinnt.
"37°"-Autor Manfred Karremann begleitet die Polizei in die Dominikanische Republik und begibt sich dann auf Spurensuche in Haiti. Dort hatte ein freundlicher Mann aus Deutschland dem Jungen, der nach dem Erdbeben im Jahr 2010 alleine war, angeboten, ihn mit in sein Kinderheim an der Grenze zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik zu nehmen. Es ist ein Heim nur für Jungen, denn der Deutsche ist ein "Knabenliebhaber", wie Flavio bald feststellen muss. "Als er mich gefragt hat, war ich hungrig, wollte ein Bett zum Schlafen", sagt Flavio. Deshalb sei er mitgefahren. Dass damit eine Odyssee bis nach Deutschland beginnt, ahnt das Kind nicht.
Der Fall von Flavio zeigt deutlich, dass die Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe sich für Maßnahmen zum Kindesschutz vor Ort und in den Organisationen einsetzen müssen, sagt Mechtild Maurer, Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland e.V. im Film.
Weitere Informationen finden Sie unter:
ECPAT Deutschland informiert in der Travel One-Ausgabe vom 13.01.2012 zum Titel-Thema "Soziale Verantwortung".
ECPAT Deutschland und ECPAT Österreich waren am 14. November 2011 bei All Parties Parliamentarian Group Against Human Trafficking of the House of Lords and the House of Common in London eingeladen.

Am 29. September 2011 überreichten ECPAT und The Body Shop über sieben Millionen Unterschriften unserer weltweiten Kampagne "Stoppt Sexhandel mit Kindern und Jugendlichen" an die Vorsitzende des Human Rights Council der UN, H.E. Ms. Laura Dupuy Lassere, in Genf.

ECPAT Deutschland e.V. begrüßt den am 27. September 2011 verabschiedeten Aktionsplan zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung.
Er umfasst die Handlungsfelder: Prävention, Intervention, Tourismus, digitale Kommunikation, Wissen und Forschung sowie internationale Zusammenarbeit.
Außerdem setzt er verbindliche Standards bei der Fachkräfteausbildung.
Der vom Bundeskabinett beschlossene Aktionsplan soll bis 2012 umgesetzt werden.
Weitere Informationen und den vollständigen Aktionsplan 2011 finden Sie hier.
Am 08. September 2011 nimmt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Unterschriften unserer Kampagne "Stoppt Sexhandel mit Kindern und Jugendlichen" von ECPAT Deutschland e.V. und The Body Shop Germany auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin entgegen.
Über 250.000 Menschen in Deutschland haben sich mit ihrer Unterschrift dafür ausgesprochen, dass Opfer von Kinderhandel ausreichend und kindgerecht betreut werden und gezielt gegen Straftäter von Kinder- und Jugendhandel ermittelt wird.
FCm Travel Solutions hat den Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung im Tourismus unterzeichnet. Der Geschäftsreiseanbieter ist die erste Travel Management Company in Deutschland, die dem Kinderschutzkodex beigetreten ist.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Im Rahmen unserer gemeinsamen Kampagne mit The Body Shop "Stoppt Sexhandel mit Kindern und Jugendlichen" unterstützen uns prominente Persönlichkeiten mit ihrem Handumriss.
Weitere Informationen finden Sie hier.
